MST Flex­duct

Hochtemperaturschlauch Hersteller
für extreme Einsatzbedingungen

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Als spe­zia­li­sier­ter Hoch­tem­pe­ra­tur­schlauch Her­stel­ler ent­wi­ckelt und fer­tigt MST-Flex­duct fle­xi­ble Lei­tungs­sys­te­me für Tem­pe­ra­tur­be­rei­che von -85 °C bis +400 °C. Unse­re Hoch­tem­pe­ra­tur­schläu­che kom­men über­all dort zum Ein­satz, wo her­kömm­li­che Schlauch­sys­te­me unter ther­mi­scher Dau­er­be­las­tung, zykli­schen Tem­pe­ra­tur­wech­seln, Betriebs­druck oder aggres­si­ven Pro­zess­me­di­en ver­sa­gen: im Maschi­nen­bau, in der Ener­gie- und Kraft­werks­tech­nik, im Auto­mo­ti­ve-Bereich sowie in der Luftfahrt.

Jede Lösung wird auf Basis der tat­säch­li­chen Betriebs­pa­ra­me­ter aus­ge­legt. Mate­ri­al­aus­wahl, Lagen­auf­bau und Geo­me­trie ent­ste­hen aus der kom­bi­nier­ten Betrach­tung von Ther­mo­dy­na­mik, Druck­pro­fil und Medi­en­be­stän­dig­keit. Das Ergeb­nis ist ein Hoch­tem­pe­ra­tur­schlauch, der nicht nur bei der Erst­prü­fung besteht, son­dern über die gesam­te Ein­satz­dau­er repro­du­zier­bar Leis­tung bringt.

Dauerhaft temperaturbeständig
bis +400 °C

Aus­ge­legt für kon­ti­nu­ier­li­che Hit­ze­be­las­tung, nicht nur für Spitzentemperaturen

Beständig gegen Heißgase und
Prozessmedien

VMQ, FPM und Hybrid­struk­tu­ren für che­misch aggres­si­ve Hochtemperaturumgebungen

Vibrationssicher für motornahe und turbinenangrenzende Anwendungen

Tex­ti­le Ver­stär­kungs­la­gen für Dau­er­schwin­gungs­fes­tig­keit unter Betriebstemperatur

Druck- und pulsationsfest unter Hochtemperaturbedingungen

Dimen­sio­niert auf die tat­säch­li­che Druck­last bei Betriebstemperatur

Bauraumoptimiert für enge
Einbausituationen

Kur­ze Bie­ge­ra­di­en, ange­pass­te Wand­stär­ken und indi­vi­du­el­le Anschlussgeometrien

Serienqualität mit chargenbezogener Prüfdokumentation

Repro­du­zier­ba­re OEM-Seri­en­qua­li­tät für sicher­heits­kri­ti­sche Lieferketten

Anforderungen an Hochtemperaturleitungen

Hoch­tem­pe­ra­tur­lei­tun­gen gehö­ren zu den sicher­heits­kri­tischs­ten Bau­tei­len in indus­tri­el­len und tech­ni­schen Sys­te­men. Sie trans­por­tie­ren Heiß­luft, Abgas, Pro­zess­luft oder ande­re ther­misch belas­te­te Medi­en und müs­sen gleich­zei­tig mecha­ni­schen und che­mi­schen Ein­flüs­sen stand­hal­ten. Eine Aus­le­gung nach Stan­dard­ka­ta­log ist in den meis­ten Fäl­len nicht ausreichend.

Ent­schei­dend sind Para­me­ter wie Dau­er­tem­pe­ra­tur und Spit­zen­tem­pe­ra­tur, Druck­ni­veau bei Betriebs­tem­pe­ra­tur, Luft­ge­schwin­dig­keit und Strö­mungs­wi­der­stand, ther­mi­sche Wech­sel­be­an­spru­chung über die Lebens­dau­er sowie die Kom­bi­na­ti­on aus Schwin­gungs­be­las­tung und engem Bau­raum. MST-Flex­duct ent­wi­ckelt Hoch­tem­pe­ra­tur­schläu­che auf Basis einer kom­bi­nier­ten Betrach­tung die­ser Fak­to­ren. Die ther­mo­dy­na­mi­sche Aus­le­gung, die Mate­ri­al­wahl und der mecha­ni­sche Lagen­auf­bau ent­ste­hen gemein­sam für jede spe­zi­fi­sche Anwendung.

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Gemein­sam ent­wi­ckeln wir den pas­sen­den Indus­trie­schlauch für Ihre Anwen­dung. Wir bera­ten Sie tech­nisch fun­diert und projektorientiert.

Materialien & Lagenaufbauten

Die Leis­tungs­fä­hig­keit eines Hoch­tem­pe­ra­tur­schlauchs wird maß­geb­lich durch die Mate­ri­al­aus­wahl und den Lagen­auf­bau bestimmt. MST-Flex­duct setzt aus­schließ­lich hoch­wer­ti­ge Elas­to­me­re und tech­ni­sche Gewe­be ein, die in Mehr­la­gen­auf­bau­ten gezielt auf die jewei­li­ge Kom­bi­na­ti­on aus Tem­pe­ra­tur, Druck und Medi­um ange­passt werden:

VMQ (Sili­kon): Hohe Dau­er­tem­pe­ra­tur­be­stän­dig­keit bis +200 °C (Kurz­zeit bis +250 °C), sehr gute Tem­pe­ra­tur­wech­sel­be­stän­dig­keit, geeig­net für Heiß­luft, ECS-Sys­te­me und Trock­nungs­an­wen­dun­gen. Gerin­ge Druck­fes­tig­keit im Ver­gleich zu Hybridlagen.

CR-Glas­ge­we­be: Tem­pe­ra­tur­be­stän­dig bis +400 °C in der Kom­bi­na­ti­on mit geeig­ne­ten Bin­der­sys­te­men. Robust, abrieb­fest und form­sta­bil für Hoch­tem­pe­ra­tur­a­b­luft­füh­run­gen und Tur­bi­nen­um­ge­bun­gen. Gerin­ge Fle­xi­bi­li­tät bei engen Biegeradien.

FPM (Fluor­kau­tschuk): Her­vor­ra­gen­de Bestän­dig­keit gegen unpo­la­re Koh­len­was­ser­stof­fe, Säu­re­kon­den­sat, Ozon und Pro­zess­che­mi­ka­li­en bei Tem­pe­ra­tu­ren bis +200 °C. Ein­ge­setzt in Abgas­lei­tun­gen, che­mi­schen Pro­zess­an­la­gen und motor­na­hen Hot-End-Komponenten.

EPDM und wei­te­re Elas­to­me­re: Geeig­net für Kühl- und Kli­ma­sys­te­me im erwei­ter­ten Tem­pe­ra­tur­be­reich bis +150 °C. Gute Bestän­dig­keit gegen Was­ser, Dampf und ver­dünn­te Säu­ren. Häu­fig in Kom­bi­na­ti­on mit Ver­stär­kungs­la­gen für druck­be­auf­schlag­te Leitungen.

Mate­ri­al­schich­ten wer­den zu mehr­la­gi­gen Kom­po­sit­sys­te­men kom­bi­niert, die Druck­fes­tig­keit, Tem­pe­ra­tur­ro­bust­heit und Form­sta­bi­li­tät ver­ei­nen. Tex­ti­le Ver­stär­kungs­la­gen erhö­hen die mecha­ni­sche Belast­bar­keit, ohne die Fle­xi­bi­li­tät zu beeinträchtigen.

Temperatur- & Druckbereiche

Hoch­tem­pe­ra­tur­schläu­che müs­sen Tem­pe­ra­tur und Druck sicher auf­neh­men, oft in Kom­bi­na­ti­on mit Vibra­tio­nen, Pul­sa­tio­nen und dyna­mi­schen Last­wech­seln. MST-Flex­duct berück­sich­tigt die­se Fak­to­ren bereits bei der Mate­ri­al­aus­wahl und der Dimen­sio­nie­rung des Lagenaufbaus.

Bei Bedarf wer­den Anwen­dun­gen durch Tem­pe­ra­tur-/Druck­dia­gram­me, Lebens­dau­er­pro­gno­sen oder medi­en­be­zo­ge­ne Belas­tungs­ana­ly­sen unter­stützt. Das schafft eine tech­nisch fun­dier­te Basis für eine siche­re Serienfreigabe. 

Je nach Auf­bau kön­nen die Lösun­gen von MST-Flexduct:

Tem­pe­ra­tu­ren von -85 °C bis +400 °C dau­er­haft wider­ste­hen Druck- und Unter­druck­last­pro­fi­le sicher auf­neh­men, auch bei Betriebs­tem­pe­ra­tur Zykli­sche ther­mi­sche Bean­spru­chun­gen über lan­ge Lebens­dau­ern bewäl­ti­gen Strö­mungs­op­ti­mier­te Innen­geo­me­trien nut­zen, um Druck­ver­lus­te und Wär­me­ver­lus­te zu minimieren

Typische Anwendungen für Hochtemperaturschläuche

Hoch­tem­pe­ra­tur­schläu­che von MST-Flex­duct sind in unter­schied­lichs­ten indus­tri­el­len Sys­te­men im Ein­satz. Ent­schei­dend ist in allen Fäl­len die Kom­bi­na­ti­on aus Tem­pe­ra­tur­be­stän­dig­keit, Druck­ro­bust­heit und Mate­ri­al­re­sis­tenz unter Dau­er­last, oft über meh­re­re tau­send Betriebsstunden.

Heiß­luft­lei­tun­gen zwi­schen Geblä­se und Pro­zess­zo­ne, Anschluss­schläu­che an Geblä­se­ag­gre­ga­ten, Pro­zess­luft­zu­füh­run­gen in Trock­nungs- und Aus­här­tungs­an­la­gen sowie Wär­me­trans­fer­sys­te­me mit defi­nier­ten Strö­mungs­quer­schnit­ten. Beson­de­re Anfor­de­rung: ther­mi­sche Bestän­dig­keit kom­bi­niert mit Medi­en­re­sis­tenz gegen Prozesschemikalien. 

Abgas­lei­tun­gen an Ver­bren­nungs­mo­to­ren und Tur­bi­nen, ther­mi­sche Ent­lüf­tungs­sys­te­me an Druck­kes­seln, Luft­ka­nä­le für Tur­bo­ag­gre­ga­te und BHKW-Abgas­wär­me­tau­scher. Beson­de­re Anfor­de­rung: Bestän­dig­keit gegen Säu­re­kon­den­sat und Abgas­be­stand­tei­le gemäß TA Luft und VDI 2066. 

Motor­na­he Luft­füh­run­gen im Hot-End-Bereich, Lade­luft­sys­te­me an Tur­bo­la­dern, Tem­pe­ra­tur­ma­nage­ment in Hybrid­fahr­zeu­gen sowie Hot-End-Kom­po­nen­ten in Abgas­nach­be­hand­lungs­sys­te­men. Beson­de­re Anfor­de­rung: Vibra­ti­ons­fes­tig­keit und Druck­be­stän­dig­keit kom­bi­niert mit Tem­pe­ra­tu­ren über 200 °C im Dauerbetrieb.

ECS-Sys­te­me (Envi­ron­men­tal Con­trol Sys­tem) mit Heiß­luft­füh­rung aus Bleed-Air-Abzwei­gun­gen, Heiß­luft­ka­nä­le in der Flü­gel­ent­ei­sung sowie Abgas­lei­tun­gen in APU-Sys­te­men (Auxi­lia­ry Power Unit). Beson­de­re Anfor­de­rung: Brand­schutz­nach­weis nach FAR 25.853 bzw. CS-25 und Schwin­gungs­qua­li­fi­ka­ti­on nach DO-160G. 

Heiß­luft­zu­füh­run­gen in Durch­lauf­trock­nern, Abluft­lei­tun­gen aus Pro­zess­öfen mit Tem­pe­ra­tu­ren bis +400 °C und Ver­bin­dungs­lei­tun­gen zwi­schen Heiz­ag­gre­gat und Pro­zess­raum. Beson­de­re Anfor­de­rung: dau­er­haf­te Tem­pe­ra­tur­be­stän­dig­keit am obe­ren Betriebs­grenz­wert mit mini­ma­lem Wär­me­ver­lust über die Schlauchwand. 

Prüfen & Qualität

Tem­pe­ra­tur­be­auf­schlag­te Lei­tungs­sys­te­me sind sicher­heits­re­le­vant. MST-Flex­duct legt größ­ten Wert auf doku­men­tier­te Qua­li­täts­si­che­rung und nach­voll­zieh­ba­re Prüf­pro­zes­se. Die Prü­fun­gen wer­den auf die spe­zi­fi­schen Belas­tungs­pro­fi­le der jewei­li­gen Anwen­dung abge­stimmt und umfas­sen je nach Anforderung:

Tem­pe­ra­tur­wech­sel­tests mit defi­nier­ten Last­kol­lek­ti­ven (Dau­er­tem­pe­ra­tur, Spit­zen­tem­pe­ra­tur, Zyklusanzahl) 

Druck- und Unter­druck­tests bei Betriebstemperatur 

Medi­en­be­stän­dig­keits­tests für die rele­van­ten Pro­zess­me­di­en (Abgas­kon­den­sat, Öl, Prozesschemikalien) 

Alte­rungs- und Mate­ri­al­er­mü­dungs­prü­fun­gen nach defi­nier­ten Expositionszeiten 

Maß- und Tole­ranz­prü­fun­gen für OEM-kon­for­me Serienfertigung 

Brand­prü­fun­gen nach FAR 25.853 (Luft­fahrt) oder EN 45545-2 (Bahn) auf Anfrage 

Funk­ti­ons- und Seri­en­frei­ga­ben mit char­gen­be­zo­ge­ner Dokumentation 

Durch klar defi­nier­te Prüf­pro­to­kol­le wird sicher­ge­stellt, dass jede Char­ge die gefor­der­ten Wer­te erfüllt und jedes Bau­teil in der Serie repro­du­zier­ba­re Leis­tung bringt.

Warum MST-Flexduct als Hochtemperaturschlauch Hersteller? 

Hoch­tem­pe­ra­tur­lei­tun­gen sind Bau­tei­le, bei denen ein Aus­fall unmit­tel­ba­re Aus­wir­kun­gen auf Betriebs­si­cher­heit und Anla­gen­ver­füg­bar­keit hat. Klas­si­sche Schlauch­fer­ti­gung nach Kata­log reicht nicht aus. Ent­schei­dend ist das Zusam­men­spiel aus Mate­ri­al­wis­sen, ther­mo­dy­na­mi­scher Aus­le­gung und seri­en­ge­rech­ter Fer­ti­gung.

MST-Flex­duct ver­fügt über eine brei­te Mate­ri­al­ba­sis aus VMQ, FPM, CR-Glas­ge­we­be, EPDM und mehr­la­gi­gen Hybrid­sys­te­men, die für genau die­se Anfor­de­run­gen ent­wi­ckelt wur­den. Ergänzt durch strö­mungs­op­ti­mier­te Geo­me­trien, tex­ti­le Ver­stär­kungs­la­gen und doku­men­tier­te Prüf­pro­zes­se ent­steht ein Pro­dukt, das unter extre­men Bedin­gun­gen kon­stant Leis­tung bringt und wirt­schaft­lich in der Serie gefer­tigt wer­den kann.

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Hoch­tem­pe­ra­tur­schläu­che für Dau­er­be­trieb bis +400 °C aus VMQ, FPM, CR-Glas­ge­we­be und Hybridlagen 
  • Tem­pe­ra­tur­wech­sel­be­stän­dig­keit durch werk­stoff­spe­zi­fi­sche Aus­le­gung auf rea­le Lastkollektive 
  • Druck- und Pul­sa­ti­ons­fes­tig­keit dimen­sio­niert auf den tat­säch­li­chen Betriebs­druck bei Betriebstemperatur 
  • Vibra­ti­ons­si­che­re Kon­struk­ti­on mit tex­ti­len Ver­stär­kungs­la­gen für motor­na­he und tur­bi­nen­an­gren­zen­de Systeme 
  • Che­mi­sche Bestän­dig­keit gegen Abgas­kon­den­sat, Öldämp­fe und Pro­zess­me­di­en durch FPM-Werkstoffe 
  • Brand­schutz­nach­weis nach FAR 25.853 und EN 45545-2 für Luft­fahrt- und Bahnanwendungen 
  • Repro­du­zier­ba­re OEM-Seri­en­qua­li­tät mit char­gen­be­zo­ge­ner Prüfdokumentation 

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