MST Flex­duct

Technische Auslegung
von Schlauchsystemen

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Die tech­ni­sche Aus­le­gung von Schlauch­sys­te­men ist ein zen­tra­ler Bestand­teil zuver­läs­si­ger indus­tri­el­ler Sys­te­me. Schlauch­lei­tun­gen über­neh­men heu­te weit mehr als rei­ne Ver­bin­dungs­funk­tio­nen: Sie füh­ren Medi­en, glei­chen Bewe­gun­gen aus, beein­flus­sen Strö­mung, Tem­pe­ra­tur­ver­tei­lung und Geräusch­ver­hal­ten und wir­ken direkt auf die Betriebs­si­cher­heit einer Anlage.

Eine fal­sche oder unvoll­stän­di­ge Aus­le­gung zeigt ihre Schwä­chen häu­fig erst im Betrieb – durch Lecka­gen, vor­zei­ti­ge Mate­ri­al­er­mü­dung, uner­war­te­te Still­stän­de oder Schä­den an angren­zen­den Kom­po­nen­ten. MST-Flex­duct unter­stützt Kon­struk­ti­on und Ent­wick­lung bei der sys­te­ma­ti­schen Aus­le­gung von Schlauch­sys­te­men, mit dem Ziel, tech­ni­sche Risi­ken früh­zei­tig zu erken­nen und seri­en­fä­hi­ge, lang­le­bi­ge Lösun­gen zu realisieren.

Hohe Temperaturbeständigkeit

Zuver­läs­sig unter dau­er­haf­ter ther­mi­scher Belastung

Für anspruchsvolle Medien

Siche­re Funk­ti­on bei che­mi­scher, ther­mi­scher & Mecha­ni­scher Beanspruchung

Vibrationsstabil

Schützt angren­zen­de Kom­po­nen­ten und erhöht die Systemlebensdauer

Druck- & unterdruckfest

Aus­ge­legt für sta­bi­le Per­for­mance unter vari­ie­ren­den Drucklasten

Bauraumoptimiert

Fle­xi­bel anpass­bar an Geo­me­trie, Radi­en und Anschlussbedingungen

Serienqualität

Repro­du­zier­ba­re Seri­en – Kon­stan­te Eigen­schaf­ten über alle Chargen

Warum die technische Auslegung entscheidend ist

Im indus­tri­el­len Umfeld reicht es nicht aus, einen Schlauch nach ein­zel­nen Kenn­wer­ten aus­zu­wäh­len. Schlauch­sys­te­me sind immer Teil eines Gesamt­sys­tems, in dem meh­re­re Belas­tun­gen gleich­zei­tig wir­ken. Tem­pe­ra­tur, Druck, Medi­um, Bewe­gung und Geo­me­trie beein­flus­sen sich gegen­sei­tig und bestim­men gemein­sam das Ver­hal­ten über die Lebensdauer.

Eine rein para­me­ter­ba­sier­te Aus­wahl – etwa aus­schließ­lich nach Tem­pe­ra­tur oder Druck – greift des­halb zu kurz. Erst die tech­ni­sche Aus­le­gung betrach­tet das Schlauch­sys­tem als funk­tio­na­le Ein­heit und berück­sich­tigt sowohl die Betriebs­be­din­gun­gen als auch Mon­ta­ge, Seri­en­taug­lich­keit und Langzeitverhalten.

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Gemein­sam ent­wi­ckeln wir den pas­sen­den Indus­trie­schlauch für Ihre Anwen­dung. Wir bera­ten Sie tech­nisch fun­diert und projektorientiert.

Zentrale Auslegungsparameter von Schlauchsystemen 

Die tech­ni­sche Aus­le­gung beginnt mit der Erfas­sung aller rele­van­ten Rand­be­din­gun­gen. Die­se umfas­sen insbesondere:

  • Tem­pe­ra­tur­be­rei­che und Tem­pe­ra­tur­wech­sel im Betrieb
  • Druck- und Unter­druck­las­ten inklu­si­ve Pulsationen
  • das geführ­te Medi­um und des­sen che­mi­sche Eigenschaften
  • mecha­ni­sche Belas­tun­gen durch Bewe­gung, Vibra­ti­on und Zyklen
  • Geo­me­trie, Bau­raum und Einbausituation

Die­se Para­me­ter wir­ken sel­ten iso­liert. In der Pra­xis über­la­gern sich ther­mi­sche, mecha­ni­sche und media­le Ein­flüs­se über lan­ge Betriebs­zei­ten hin­weg und stel­len hohe Anfor­de­run­gen an Mate­ri­al, Auf­bau und Konstruktion.

Temperatur als dominierender
Auslegungsfaktor

Tem­pe­ra­tur ist in vie­len Anwen­dun­gen der maß­geb­li­che Ein­fluss­fak­tor auf die Lebens­dau­er eines Schlauch­sys­tems. Dabei ist nicht nur die maxi­ma­le Tem­pe­ra­tur rele­vant, son­dern auch die Dau­er­be­las­tung sowie zykli­sche Temperaturwechsel.

Ther­mi­sche Zyklen füh­ren zu Mate­ri­al­er­mü­dung, ins­be­son­de­re an Über­gän­gen, Anschlüs­sen und Ver­stär­kun­gen. Elas­to­me­re ver­än­dern unter Tem­pe­ra­tur­ein­fluss ihre mecha­ni­schen Eigen­schaf­ten, Gewe­be kön­nen an Fes­tig­keit ver­lie­ren und Ver­bin­dungs­ele­men­te unter­schied­lich stark arbei­ten. In der tech­ni­schen Aus­le­gung wer­den daher Dau­er- und Kurz­zeit­tem­pe­ra­tu­ren, Auf­heiz- und Abkühl­pha­sen sowie mög­li­che Hot­spots gezielt betrach­tet. Iso­lie­run­gen, Sperr­schich­ten oder mehr­la­gi­ge Auf­bau­ten kön­nen hel­fen, ther­mi­sche Las­ten zu redu­zie­ren und die Lebens­dau­er zu erhöhen.

Druck, Vakuum und Strömungseinflüsse

Neben der Tem­pe­ra­tur beein­flus­sen Druck- und Unter­druck­las­ten maß­geb­lich die Aus­le­gung. Ent­schei­dend ist dabei nicht nur der Betriebs­druck, son­dern auch Prüf­druck, mög­li­che Druck­spit­zen und pul­sie­ren­de Lasten.

Unter­druck­an­wen­dun­gen stel­len beson­de­re Anfor­de­run­gen an die Quer­schnitts­sta­bi­li­tät. Ohne geeig­ne­te Ver­stär­kun­gen kann es zum Kol­laps des Schlauchs kom­men. Gleich­zei­tig wir­ken Strö­mungs­ge­schwin­dig­keit und Druck­ver­lus­te auf das Sys­tem­ver­hal­ten, etwa durch erhöh­te Ener­gie­ver­lus­te oder Geräusch­ent­wick­lung. Die tech­ni­sche Aus­le­gung berück­sich­tigt daher sowohl mecha­ni­sche Fes­tig­keit als auch strö­mungs­tech­ni­sche Aspek­te, um ein sta­bi­les und effi­zi­en­tes Sys­tem zu gewährleisten.

Bewegungen, Vibrationen und Kompensation

In vie­len Anwen­dun­gen sind Schlauch­sys­te­me dyna­mi­schen Bewe­gun­gen aus­ge­setzt. Dazu zäh­len axia­le Län­gen­än­de­run­gen, radia­le Ver­sät­ze und tor­sio­na­le Ver­dre­hun­gen, die durch ther­mi­sche Aus­deh­nung, Motor­be­we­gun­gen oder Schwin­gun­gen entstehen.

Star­re Lei­tun­gen über­tra­gen die­se Belas­tun­gen direkt auf angren­zen­de Bau­tei­le. Fle­xi­ble Schlauch­sys­te­me kön­nen Bewe­gun­gen auf­neh­men, müs­sen dafür jedoch gezielt aus­ge­legt wer­den. Die Aus­wahl geeig­ne­ter Geo­me­trien, der Ein­satz von Fal­ten­bäl­gen oder Kom­pen­sa­to­ren sowie die Abstim­mung des Lagen­auf­baus sind zen­tra­le Ele­men­te der tech­ni­schen Aus­le­gung, um Mate­ri­al­er­mü­dung und Fol­ge­schä­den zu vermeiden.

Materialauswahl und Lagenaufbau

Die Mate­ri­al­wahl bil­det die Grund­la­ge jeder Schlauch­aus­le­gung. Je nach Anwen­dung kom­men Elas­to­me­re wie VMQ, CR, EPDM, NBR oder FPM zum Ein­satz, die sich in Tem­pe­ra­tur- und Medi­en­be­stän­dig­keit unter­schei­den. Tech­ni­sche Gewe­be aus Glas, Ara­mid oder Poly­amid über­neh­men die Funk­ti­on des Festigkeitsträgers.

Ein­la­gi­ge Kon­struk­tio­nen sind in ein­fa­chen Anwen­dun­gen aus­rei­chend, sto­ßen jedoch bei kom­bi­nier­ten Belas­tun­gen schnell an ihre Gren­zen. Mehr­la­gi­ge Hybrid­auf­bau­ten ermög­li­chen es, Funk­tio­nen gezielt zu tren­nen und Las­ten auf meh­re­re Schich­ten zu ver­tei­len. Die tech­ni­sche Aus­le­gung ent­schei­det, wel­che Mate­ri­al­kom­bi­na­ti­on lang­fris­tig Sicher­heit und Wirt­schaft­lich­keit bietet.

Geometrie, Biegeradien und Einbausituation

Die Geo­me­trie eines Schlauch­sys­tems hat direk­ten Ein­fluss auf Belas­tung und Lebens­dau­er. Unter­schrit­te­ne Min­dest­bie­ge­ra­di­en erhö­hen Span­nun­gen im Mate­ri­al, begüns­ti­gen Knick­stel­len und kön­nen den Strö­mungs­quer­schnitt einschränken.

In engen Bau­räu­men sind häu­fig Form­schläu­che oder vor­ge­form­te Geo­me­trien erfor­der­lich, um ungüns­ti­ge Radi­en zu ver­mei­den. Die tech­ni­sche Aus­le­gung berück­sich­tigt daher nicht nur den Schlauch selbst, son­dern auch Mon­ta­ge, Ser­vice­zu­gäng­lich­keit und die Inte­gra­ti­on in die Gesamtbaugruppe.

Typische Fehler in der Schlauchauslegung

In der Pra­xis tre­ten immer wie­der ähn­li­che Aus­le­gungs­feh­ler auf. Dazu gehö­ren die Aus­le­gung aus­schließ­lich nach Tem­pe­ra­tur, die Unter­schät­zung von Bewe­gung und Vibra­ti­on, eine unge­eig­ne­te Mate­ri­al­wahl bei Medi­en­kon­takt sowie feh­len­de Berück­sich­ti­gung der spä­te­ren Seri­en­fer­ti­gung. Eben­so kri­tisch ist der Ver­zicht auf Prü­fun­gen und Vali­die­run­gen vor Seri­en­start. Eine sys­te­ma­ti­sche tech­ni­sche Aus­le­gung hilft, die­se Feh­ler früh­zei­tig zu vermeiden.

Technische Auslegung mit Blick auf Serie & Qualität

Eine gute Aus­le­gung endet nicht beim funk­tio­nie­ren­den Pro­to­typ. Seri­en­fä­hig­keit, Repro­du­zier­bar­keit und Qua­li­täts­si­che­rung müs­sen von Anfang an mit­ge­dacht wer­den. Dazu gehö­ren sta­bi­le Mate­ri­al­re­zep­tu­ren, defi­nier­te Tole­ran­zen, doku­men­tier­te Prüf­pro­zes­se und lang­fris­ti­ge Lieferfähigkeit.

MST-Flex­duct ver­bin­det tech­ni­sche Aus­le­gung mit seri­en­ori­en­tier­tem Den­ken, sodass Lösun­gen nicht nur tech­nisch funk­tio­nie­ren, son­dern auch dau­er­haft und wirt­schaft­lich gefer­tigt wer­den können.

Typische Anwendungen

Die tech­ni­sche Aus­le­gung von Schlauch­sys­te­men spielt eine zen­tra­le Rol­le im Maschi­nen- und Anla­gen­bau, in Motor- und Aggre­gat­um­ge­bun­gen, in der Luft- und Raum­fahrt, im Bahn- und Son­der­fahr­zeug­bau sowie in Indus­trie­an­la­gen im Dau­er­be­trieb. In all die­sen Berei­chen ent­schei­det die Aus­le­gung über Sicher­heit, Ver­füg­bar­keit und Lebensdauer.

Warum MST Flexduct?

MST-Flex­duct ver­eint Engi­nee­ring-Kom­pe­tenz, Mate­ri­al­wis­sen und Fer­ti­gungs­er­fah­rung. Wir den­ken Schlauch­sys­te­me als Teil eines Gesamt­sys­tems und beglei­ten Pro­jek­te von der tech­ni­schen Aus­le­gung über Pro­to­ty­pen bis zur Serie. Unse­re Erfah­rung mit sicher­heits­kri­ti­schen Anwen­dun­gen und unse­re hohe Fer­ti­gungs­tie­fe schaf­fen die Grund­la­ge für lang­le­bi­ge, repro­du­zier­ba­re Lösungen.

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