MST Flex­duct

Prototyping & Serienüberführung
von Schlauchsystemen

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Schlauch­sys­te­me sind in indus­tri­el­len Anwen­dun­gen kei­ne aus­tausch­ba­ren Ver­bin­dungs­ele­men­te, son­dern funk­tio­na­le Sys­tem­kom­po­nen­ten. Sie beein­flus­sen Strö­mung, Tem­pe­ra­tur­ver­hal­ten, Bewe­gungs­aus­gleich und Betriebs­si­cher­heit. Feh­ler in der frü­hen Ent­wick­lungs­pha­se wir­ken sich daher häu­fig erst im Betrieb oder in der Serie aus – mit hohen Folgekosten.

MST-Flex­duct beglei­tet Schlauch­sys­te­me von der ers­ten Idee über Pro­to­ty­pen und Vor­se­ri­en bis hin zur repro­du­zier­ba­ren Seri­en­fer­ti­gung. Ziel ist es, tech­ni­sche Annah­men früh­zei­tig zu vali­die­ren, Risi­ken zu redu­zie­ren und den Über­gang von der Ent­wick­lung in die Serie kon­trol­liert und wirt­schaft­lich abzusichern.

Hohe Temperaturbeständigkeit

Zuver­läs­sig unter dau­er­haf­ter ther­mi­scher Belastung

Für anspruchsvolle Medien

Siche­re Funk­ti­on bei che­mi­scher, ther­mi­scher & Mecha­ni­scher Beanspruchung

Vibrationsstabil

Schützt angren­zen­de Kom­po­nen­ten und erhöht die Systemlebensdauer

Druck- & unterdruckfest

Aus­ge­legt für sta­bi­le Per­for­mance unter vari­ie­ren­den Drucklasten

Bauraumoptimiert

Fle­xi­bel anpass­bar an Geo­me­trie, Radi­en und Anschlussbedingungen

Serienqualität

Repro­du­zier­ba­re Seri­en – Kon­stan­te Eigen­schaf­ten über alle Chargen

Warum Prototyping bei Schlauchsystemen entscheidend ist

In frü­hen Pro­jekt­pha­sen lie­gen vie­le Rand­be­din­gun­gen noch nicht voll­stän­dig vor. Tem­pe­ra­tur­pro­fi­le, Druck­ver­läu­fe, Bewe­gun­gen oder Medi­en­be­las­tun­gen wer­den zunächst abge­schätzt. Gera­de bei Schlauch­sys­te­men reicht eine rein theo­re­ti­sche Betrach­tung jedoch sel­ten aus, da Geo­me­trie, Mate­ri­al und Belas­tung stark mit­ein­an­der wechselwirken.

Pro­to­ty­pen und Funk­ti­ons­mus­ter machen die­se Wech­sel­wir­kun­gen sicht­bar. Sie zei­gen, wie sich ein Schlauch­sys­tem real ver­hält, ob Radi­en funk­tio­nie­ren, ob Mate­ria­li­en geeig­net sind und ob Mon­ta­ge und Inte­gra­ti­on in die Bau­grup­pe mög­lich sind. Ohne die­se Vali­die­rung besteht das Risi­ko, dass erst in der Serie oder im Feld­be­trieb Schwach­stel­len auftreten.

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Gemein­sam ent­wi­ckeln wir den pas­sen­den Indus­trie­schlauch für Ihre Anwen­dung. Wir bera­ten Sie tech­nisch fun­diert und projektorientiert.

Prototyp, Funktionsmuster und Vorserie – klare Abgrenzung 

Im Ent­wick­lungs­pro­zess haben unter­schied­li­che Mus­ter unter­schied­li­che Auf­ga­ben. Ein Pro­to­typ dient pri­mär der geo­me­tri­schen Mach­bar­keit und der grund­sätz­li­chen Funk­ti­on. Er zeigt, ob ein Schlauch­ver­lauf rea­li­sier­bar ist und in den vor­ge­se­he­nen Bau­raum passt.

Funk­ti­ons­mus­ter gehen einen Schritt wei­ter. Sie wer­den genutzt, um Belas­tun­gen wie Tem­pe­ra­tur, Druck, Bewe­gung oder Medi­en­kon­takt zu tes­ten und das Ver­hal­ten im rea­len Sys­tem zu bewer­ten. Vor­se­ri­en schließ­lich sind bereits seri­en­nah gefer­tigt und die­nen dazu, Pro­zes­se, Tole­ran­zen und Qua­li­tät abzu­si­chern, bevor die eigent­li­che Seri­en­pro­duk­ti­on startet.

Typische Anforderungen in der
Prototypenphase

In der Pro­to­ty­pen­pha­se tref­fen häu­fig meh­re­re Unsi­cher­hei­ten auf­ein­an­der. Schlauch­sys­te­me müs­sen in enge Bau­räu­me inte­griert wer­den, wäh­rend sich Tem­pe­ra­tur- und Druck­pro­fi­le im Pro­jekt­ver­lauf noch ver­än­dern kön­nen. Hin­zu kom­men Bewe­gun­gen, Vibra­tio­nen und Pul­sa­tio­nen, die erst im Zusam­men­spiel mit der Maschi­ne oder dem Aggre­gat voll­stän­dig sicht­bar werden.

Gleich­zei­tig spie­len Mon­ta­ge, Ser­vice­zu­gäng­lich­keit und Schnitt­stel­len zu angren­zen­den Bau­tei­len bereits eine Rol­le. Pro­to­ty­pen müs­sen daher nicht nur funk­tio­nie­ren, son­dern auch rea­lis­tisch abbil­den, wie das Schlauch­sys­tem spä­ter ein­ge­setzt wird.

Material- & Aufbauvalidierung im Prototyping

Ein zen­tra­ler Bestand­teil des Pro­to­ty­pings ist die Vali­die­rung des Mate­ri­al- und Lagen­auf­baus. Abhän­gig von Anwen­dung und Belas­tung kom­men Elas­to­me­re wie VMQ, CR, EPDM, NBR oder FPM zum Ein­satz, häu­fig in Kom­bi­na­ti­on mit tech­ni­schen Gewe­ben als Festigkeitsträger.

Im Pro­to­ty­p­ing wird geprüft, ob das gewähl­te Mate­ri­al­sys­tem Tem­pe­ra­tur­wech­sel, Druck­las­ten, Medi­en­kon­takt und mecha­ni­sche Bean­spru­chung dau­er­haft aus­hält. Alter­na­ti­ven kön­nen bewer­tet und mit­ein­an­der ver­gli­chen wer­den, bevor eine Ent­schei­dung für die Serie getrof­fen wird. So las­sen sich spä­te­re Mate­ri­al­än­de­run­gen mit hohem Auf­wand vermeiden. 

Entwicklungsschleifen & technische Optimierung

Pro­to­ty­p­ing ist ein ite­ra­ti­ver Pro­zess. Auf Basis von Tests und Ein­bau­erfah­run­gen wer­den Geo­me­trien ange­passt, Radi­en opti­miert, Wand­stär­ken ver­än­dert oder Anschluss­geo­me­trien über­ar­bei­tet. Die­se Ent­wick­lungs­schlei­fen erfol­gen in enger Abstim­mung mit Kon­struk­ti­on und Systementwicklung.

Durch die­se Rück­kopp­lung ent­steht ein Schlauch­sys­tem, das nicht nur theo­re­tisch funk­tio­niert, son­dern unter rea­len Bedin­gun­gen zuver­läs­sig arbei­tet. Gleich­zei­tig wer­den bereits Aspek­te der spä­te­ren Seri­en­fer­ti­gung berück­sich­tigt, um spä­te­re Umstel­lun­gen zu minimieren.

Prüfungen & Absicherung vor Serienstart

Bevor ein Schlauch­sys­tem in die Serie über­führt wird, erfolgt eine tech­ni­sche Absi­che­rung. Je nach Anwen­dung gehö­ren dazu Druck- und Unter­druck­prü­fun­gen, Tem­pe­ra­tur- und Zyklus­tests, Medi­en­be­stän­dig­keits­prü­fun­gen sowie Maß- und Toleranzkontrollen.

In regu­lier­ten Bran­chen kom­men zusätz­lich Norm- und Frei­ga­be­an­for­de­run­gen hin­zu, etwa in der Luft­fahrt oder im Schie­nen­fahr­zeug­be­reich. Die­se Prü­fun­gen stel­len sicher, dass das Schlauch­sys­tem die gefor­der­ten Eigen­schaf­ten nicht nur im Pro­to­typ, son­dern dau­er­haft in der Serie erfüllt.

Serienüberführung – von der Einzelanfertigung zur Serie

Die Über­füh­rung in die Serie erfor­dert eine ande­re Denk­wei­se als das Pro­to­ty­p­ing. Pro­zes­se müs­sen sta­bil, repro­du­zier­bar und wirt­schaft­lich sein. Werk­zeug­ba­sier­te Form­ge­bung, stan­dar­di­sier­te Mate­ri­al­re­zep­tu­ren und defi­nier­te Fer­ti­gungs­pa­ra­me­ter bil­den die Grund­la­ge dafür.

MST-Flex­duct beglei­tet die­sen Über­gang aktiv und sorgt dafür, dass das in der Ent­wick­lung vali­dier­te Schlauch­sys­tem auch in grö­ße­ren Stück­zah­len iden­ti­sche Eigen­schaf­ten auf­weist. Doku­men­ta­ti­on, Rück­ver­folg­bar­keit und kla­re Spe­zi­fi­ka­tio­nen sichern die Seri­en­qua­li­tät über lan­ge Lauf­zei­ten hinweg. 

Herausforderungen bei der Serienüberführung

Typi­sche Her­aus­for­de­run­gen in der Seri­en­über­füh­rung sind die Sicher­stel­lung gleich­blei­ben­der Qua­li­tät bei stei­gen­den Stück­zah­len, die Ein­hal­tung enger Tole­ran­zen sowie die lang­fris­ti­ge Ver­füg­bar­keit von Mate­ria­li­en. Gleich­zei­tig müs­sen Kos­ten und Lie­fer­fä­hig­keit plan­bar bleiben.

Durch die früh­zei­ti­ge Berück­sich­ti­gung die­ser Fak­to­ren bereits im Pro­to­ty­p­ing las­sen sich spä­te­re Eng­päs­se und Anpas­sun­gen ver­mei­den. Seri­en­über­füh­rung wird so zu einem kon­trol­lier­ten Schritt, nicht zu einem Risiko.

Typische Anwendungen

Pro­to­ty­p­ing und Seri­en­über­füh­rung von Schlauch­sys­te­men spie­len in vie­len Bran­chen eine zen­tra­le Rol­le. Dazu gehö­ren Maschi­nen- und Anla­gen­bau, Fahr­zeug- und Motoren­um­ge­bun­gen, Luft- und Raum­fahrt, Bahn- und Son­der­fahr­zeu­ge sowie indus­tri­el­le Anla­gen im Dauerbetrieb.

In all die­sen Berei­chen ent­schei­det die Qua­li­tät der Ent­wick­lungs­pha­se maß­geb­lich über die Zuver­läs­sig­keit des spä­te­ren Serienprodukts.

Vorteile für OEMs & Entwicklungsabteilungen

Die struk­tu­rier­te Beglei­tung von Pro­to­ty­p­ing bis Serie bie­tet kla­re Vorteile:

  • frü­he tech­ni­sche Sicher­heit und belast­ba­re Entscheidungen
  • redu­zier­tes Pro­jekt­ri­si­ko und weni­ger spä­te­re Änderungen
  • schnel­le­re und plan­ba­re Serienfreigabe
  • repro­du­zier­ba­re Qua­li­tät und sta­bi­le Kosten
  • lang­fris­ti­ge Ver­sor­gungs­si­cher­heit über den Produktlebenszyklus

Warum MST Flexduct?

MST-Flex­duct ver­bin­det Ent­wick­lung, Pro­to­ty­p­ing und Seri­en­fer­ti­gung unter einem Dach. Mit eige­ner Ent­wick­lungs­ab­tei­lung, Tech­ni­kum und hoher Fer­ti­gungs­tie­fe unter­stüt­zen wir Pro­jek­te von der ers­ten Idee bis zur sta­bi­len OEM-Serie. 

Unse­re Erfah­rung mit kom­ple­xen Schlauch­sys­te­men, kom­bi­niert mit doku­men­tier­ten Prüf­pro­zes­sen und inter­na­tio­na­ler Pro­duk­ti­ons­struk­tur, macht uns zu einem ver­läss­li­chen Part­ner für anspruchs­vol­le Ent­wick­lungs- und Serienprojekte.

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