MST Flex­duct

Mehrlagige Schlauchsysteme für Druck- & Vakuumanwendungen

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Mehr­la­gi­ge Indus­trie­schläu­che sind über­all dort erfor­der­lich, wo fle­xi­ble Lei­tungs­sys­te­me gleich­zei­tig Druck, Unter­druck, mecha­ni­sche Belas­tun­gen und dyna­mi­sche Last­wech­sel sicher auf­neh­men müs­sen. Im Maschi­nen- und Anla­gen­bau, in OEM-Seri­en­um­ge­bun­gen, im Prüf­stands­bau oder in der indus­tri­el­len Vaku­um­tech­nik sto­ßen ein­la­gi­ge Stan­dard­lö­sun­gen schnell an phy­si­ka­li­sche und kon­struk­ti­ve Grenzen.

MST-Flex­duct ent­wi­ckelt mehr­la­gi­ge Schlauch­sys­te­me, die gezielt für Druck- und Unter­druck­an­wen­dun­gen aus­ge­legt sind. Durch den kom­bi­nier­ten Ein­satz von Elas­to­mer-Gewe­be-Hybrid­ma­te­ria­li­en, defi­nier­ten Lagen­auf­bau­ten und kon­struk­ti­ven Ver­stär­kun­gen ent­ste­hen form­sta­bi­le, lang­le­bi­ge Schlauch­lö­sun­gen, die auch unter wech­seln­den Last­pro­fi­len repro­du­zier­bar funk­tio­nie­ren – vom Pro­to­typ bis zur Serie.

Hohe Temperaturbeständigkeit

Zuver­läs­sig unter dau­er­haf­ter ther­mi­scher Belastung

Für anspruchsvolle Medien

Siche­re Funk­ti­on bei che­mi­scher, ther­mi­scher & Mecha­ni­scher Beanspruchung

Vibrationsstabil

Schützt angren­zen­de Kom­po­nen­ten und erhöht die Systemlebensdauer

Druck- & unterdruckfest

Aus­ge­legt für sta­bi­le Per­for­mance unter vari­ie­ren­den Drucklasten

Bauraumoptimiert

Fle­xi­bel anpass­bar an Geo­me­trie, Radi­en und Anschlussbedingungen

Serienqualität

Repro­du­zier­ba­re Seri­en – Kon­stan­te Eigen­schaf­ten über alle Chargen

Anforderungen an Druck- & Vakuumschlauchsysteme

Druck- und Unter­druck­an­wen­dun­gen stel­len unter­schied­li­che, teil­wei­se gegen­sätz­li­che Anfor­de­run­gen an fle­xi­ble Schlauch­sys­te­me. Wäh­rend bei Über­druck die Wand­sta­bi­li­tät und die Berst­fes­tig­keit im Vor­der­grund ste­hen, ist bei Unter­druck ins­be­son­de­re die Quer­schnitts­sta­bi­li­tät ent­schei­dend. Ein Schlauch kann unter Vaku­um kol­la­bie­ren, lan­ge bevor sei­ne Mate­ri­al­gren­zen erreicht sind.

In der Pra­xis wir­ken die­se Belas­tun­gen sel­ten iso­liert. Typisch sind über­la­ger­te Las­ten aus Druck­wech­seln, Vibra­tio­nen, Pul­sa­tio­nen, Tem­pe­ra­tur­än­de­run­gen und mecha­ni­schen Ein­bau­kräf­ten. Hin­zu kom­men Fak­to­ren wie Schlauch­län­ge, Bie­ge­ra­di­us, Ein­bau­la­ge und zykli­sche Bewe­gun­gen im Betrieb.

Ein druck- oder vaku­um­fes­ter Schlauch ist daher kein rei­nes Mate­ri­al­the­ma, son­dern das Ergeb­nis einer abge­stimm­ten kon­struk­ti­ven Aus­le­gung. Mehr­la­gi­ge Schlauch­sys­te­me ermög­li­chen es, die­se Anfor­de­run­gen gezielt zu beherr­schen und Las­ten auf meh­re­re Funk­ti­ons­schich­ten zu verteilen. 

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Gemein­sam ent­wi­ckeln wir den pas­sen­den Indus­trie­schlauch für Ihre Anwen­dung. Wir bera­ten Sie tech­nisch fun­diert und projektorientiert.

Lagenaufbau & Verstärkungsprinzip – 1-lagig vs. mehrlagig

Der grund­le­gen­de Unter­schied zwi­schen ein­la­gi­gen und mehr­la­gi­gen Schlauch­sys­te­men liegt nicht in der Wand­di­cke, son­dern in der Funk­ti­ons­tren­nung inner­halb des Auf­baus. Wäh­rend ein­la­gi­ge Schläu­che Mate­ri­al­ei­gen­schaf­ten bün­deln müs­sen, erlau­ben mehr­la­gi­ge Kon­struk­tio­nen eine geziel­te Zuord­nung ein­zel­ner Auf­ga­ben zu defi­nier­ten Schichten.

In mehr­la­gi­gen Schlauch­sys­te­men über­nimmt das Elas­to­mer pri­mär die Medi­en­be­stän­dig­keit, Dich­tig­keit und Fle­xi­bi­li­tät, wäh­rend tex­ti­le Gewe­be als Fes­tig­keits­trä­ger wir­ken. Durch die­se Tren­nung las­sen sich Druck­auf­nah­me, Form­sta­bi­li­tät und Lebens­dau­er deut­lich stei­gern, ohne die not­wen­di­ge Beweg­lich­keit zu verlieren.

Typi­sche Vor­tei­le mehr­la­gi­ger Auf­bau­ten sind:

  • höhe­re Druck- und Berst­fes­tig­keit bei glei­cher Flexibilität
  • bes­se­re Quer­schnitts­sta­bi­li­tät unter Unterdruck
  • höhe­re Dau­er­fes­tig­keit bei Pul­sa­ti­on und Vibration

Ob ein 1-lagi­ger oder mehr­la­gi­ger Auf­bau erfor­der­lich ist, ergibt sich immer aus dem rea­len Last­pro­fil der Anwen­dung. Ent­schei­dend sind nicht nur Betriebs­druck oder Vaku­um, son­dern auch Tem­pe­ra­tur­wech­sel, Bewe­gungs­an­tei­le und die geplan­te Lebens­dau­er im Dauerbetrieb.

Spiralverstärkung & Formstabilität unter Unterdruck

Bei Vaku­um­an­wen­dun­gen ist die Spi­ral­ver­stär­kung ein zen­tra­les kon­struk­ti­ves Ele­ment. Sie ver­hin­dert das Ein­kni­cken des Schlauchs und sichert die Quer­schnitts­sta­bi­li­tät auch bei hohen Unter­druck­wer­ten oder ungüns­ti­gen Einbausituationen.

MST-Flex­duct setzt je nach Anwen­dung unter­schied­li­che Spi­ral­ty­pen ein, etwa Feder­stahl­draht oder Poly­amid­spi­ra­len, die in den Lagen­auf­bau inte­griert oder außen­lie­gend aus­ge­führt wer­den. Die Spi­ra­le wirkt dabei nicht als star­res Ele­ment, son­dern als form­ge­ben­der Ver­stär­ker, der Beweg­lich­keit und Sta­bi­li­tät mit­ein­an­der verbindet. 

Die Aus­wahl und Aus­le­gung der Spi­ral­ver­stär­kung hängt unter ande­rem von fol­gen­den Fak­to­ren ab: Unter­druck­ni­veau, Schlauch­durch­mes­ser, Bie­ge­ra­di­us, Schlauch­län­ge, dyna­mi­sche Belas­tun­gen sowie der Ein­bau­raum. Min­der­wer­ti­ge oder falsch aus­ge­leg­te Spi­ra­len kön­nen bre­chen, sich lösen oder loka­le Knick­stel­len begüns­ti­gen – typi­sche Feh­ler­bil­der, die durch eine sau­be­re kon­struk­ti­ve Aus­le­gung ver­mie­den werden.

Auslegung: Einbausituation, Biegeradius & Lastprofil

Die Leis­tungs­fä­hig­keit eines mehr­la­gi­gen Druck- oder Vaku­um­schlauchs wird maß­geb­lich durch sei­ne Ein­bau­si­tua­ti­on bestimmt. Selbst ein hoch­wer­ti­ger Schlauch kann ver­sa­gen, wenn Bie­ge­ra­di­en unter­schrit­ten, Ein­bau­kräf­te nicht berück­sich­tigt oder Bewe­gun­gen falsch geführt werden.

MST-Flex­duct betrach­tet des­halb bei der Aus­le­gung stets das gesam­te Sys­tem: Schlauch­län­ge, Anschluss­geo­me­trien, Ein­bau­la­ge, Bewe­gungs­an­tei­le, Pul­sa­tio­nen und ther­mi­sche Wech­sel­be­an­spru­chun­gen. Auf die­ser Basis wer­den Lagen­auf­bau, Gewe­be­art, Spi­ral­typ und Mate­ri­al­sys­tem definiert.

Tech­ni­sche Tabel­len zu Bie­ge­ra­di­us, Druck- und Vaku­um­wer­ten sowie zur axia­len und radia­len Belast­bar­keit die­nen dabei als Grund­la­ge für eine siche­re Dimen­sio­nie­rung. Die­se Daten sind vari­an­ten­ab­hän­gig und wer­den im Rah­men der Pro­jek­tie­rung gezielt herangezogen.

Anwendungen & typische Use Cases

Mehr­la­gi­ge Schlauch­sys­te­me für Druck- und Unter­druck­an­wen­dun­gen kom­men in einer Viel­zahl indus­tri­el­ler Ein­satz­be­rei­che zum Ein­satz. Typisch sind Anwen­dun­gen in der Vaku­um-Hebe­tech­nik, im indus­tri­el­len Hand­ling, in Absaug- und Pro­zess­luft­sys­te­men sowie in Maschi­nen und Anla­gen mit wech­seln­den Druckzuständen.

Auch Prüf­stän­de, Labor­auf­bau­ten und Ver­suchs­an­la­gen pro­fi­tie­ren von form­sta­bi­len, vaku­um­fes­ten Schlauch­sys­te­men, da hier häu­fig dyna­mi­sche Last­wech­sel und hohe Sicher­heits­an­for­de­run­gen bestehen. In OEM-Umge­bun­gen sind dar­über hin­aus repro­du­zier­ba­re Eigen­schaf­ten und eine doku­men­tier­te Seri­en­frei­ga­be entscheidend. 

Prüfen & Qualität – Grundlage für Serienfreigabe

Mehr­la­gi­ge Druck- und Vaku­um­schlauch­sys­te­me sind sicher­heits- und pro­zess­re­le­vant. Ent­spre­chend hoch sind die Anfor­de­run­gen an Prü­fung, Doku­men­ta­ti­on und Rück­ver­folg­bar­keit. MST-Flex­duct prüft Schlauch­sys­te­me je nach Anwen­dung unter rea­li­täts­na­hen Bedingungen.

Dazu gehö­ren Druck- und Berst­druck­prü­fun­gen nach defi­nier­ter Logik, Vaku­um­tests zur Bewer­tung der Quer­schnitts­sta­bi­li­tät sowie Prü­fun­gen zur Dau­er­fes­tig­keit bei Pul­sa­ti­on, Bewe­gung und Tem­pe­ra­tur­wech­sel. Ergänzt wird dies durch Maß- und Tole­ranz­prü­fun­gen sowie die voll­stän­di­ge Doku­men­ta­ti­on für OEM-Freigaben.

Die­se struk­tu­rier­te Prüf- und Qua­li­täts­lo­gik stellt sicher, dass mehr­la­gi­ge Schlauch­sys­te­me nicht nur im Mus­ter, son­dern auch über die gesam­te Serie hin­weg zuver­läs­sig funktionieren.

Warum MST Flexduct?

Mehr­la­gi­ge Schlauch­sys­te­me für Druck- und Vaku­um­an­wen­dun­gen erfor­dern mehr als Mate­ri­al­wis­sen. Ent­schei­dend ist die Fähig­keit, rea­le Last­pro­fi­le zu ver­ste­hen, kon­struk­tiv zu beherr­schen und in einen repro­du­zier­ba­ren Seri­en­auf­bau zu überführen.

MST-Flex­duct ver­bin­det Aus­le­gungs­kom­pe­tenz, Mate­ri­al­ex­per­ti­se und seri­en­fä­hi­ge Fer­ti­gung zu einem inte­grier­ten Ansatz. Unse­re Schlauch­sys­te­me wer­den nicht „ver­stärkt“, son­dern gezielt kon­stru­iert – abge­stimmt auf Ein­bau­si­tua­ti­on, Last­pro­fil und Lebens­dau­er­an­for­de­rung. Das Ergeb­nis sind form­sta­bi­le, lang­le­bi­ge Lösun­gen für anspruchs­vol­le indus­tri­el­le Anwendungen.

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