MST Flex­duct

Bewegungskompensation in
Leitungssystemen – axial, radial und torsional

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Bewe­gung ist in indus­tri­el­len Lei­tungs­sys­te­men kein Aus­nah­me­fall, son­dern der Nor­mal­zu­stand. Tem­pe­ra­tur­wech­sel, Maschi­nen­be­we­gun­gen, Vibra­tio­nen und Mon­ta­ge­ab­wei­chun­gen füh­ren dazu, dass sich Bau­tei­le rela­tiv zuein­an­der ver­schie­ben, ver­län­gern oder ver­dre­hen. Wer­den die­se Bewe­gun­gen nicht gezielt kom­pen­siert, ent­ste­hen Span­nun­gen, die lang­fris­tig zu Ris­sen, Undich­tig­kei­ten oder Schä­den an angren­zen­den Kom­po­nen­ten führen.

MST-Flex­duct ent­wi­ckelt Schlauch­sys­te­me, Fal­ten­bäl­ge und Kom­pen­sa­to­ren, die genau für die­se dyna­mi­schen Belas­tun­gen aus­ge­legt sind. Ziel ist nicht, Bewe­gung zu ver­hin­dern, son­dern sie kon­trol­liert auf­zu­neh­men und vom Sys­tem fern­zu­hal­ten. Dadurch las­sen sich Lebens­dau­er, Betriebs­si­cher­heit und Seri­en­zu­ver­läs­sig­keit deut­lich erhö­hen – ins­be­son­de­re in bewe­gungs­in­ten­si­ven indus­tri­el­len Anwendungen.

Hohe Temperaturbeständigkeit

Zuver­läs­sig unter dau­er­haf­ter ther­mi­scher Belastung

Für anspruchsvolle Medien

Siche­re Funk­ti­on bei che­mi­scher, ther­mi­scher & Mecha­ni­scher Beanspruchung

Vibrationsstabil

Schützt angren­zen­de Kom­po­nen­ten und erhöht die Systemlebensdauer

Druck- & unterdruckfest

Aus­ge­legt für sta­bi­le Per­for­mance unter vari­ie­ren­den Drucklasten

Bauraumoptimiert

Fle­xi­bel anpass­bar an Geo­me­trie, Radi­en und Anschlussbedingungen

Serienqualität

Repro­du­zier­ba­re Seri­en – Kon­stan­te Eigen­schaf­ten über alle Chargen

Warum Bewegungsausgleich in Leitungssystemen notwendig ist

In tech­ni­schen Sys­te­men wir­ken stän­dig Kräf­te, die Bewe­gung ver­ur­sa­chen. Die­se ent­ste­hen sowohl im Betrieb als auch durch äuße­re Ein­flüs­se und sind kon­struk­tiv unver­meid­bar. Beson­ders rele­vant sind ther­mi­sche Aus­deh­nun­gen bei Tem­pe­ra­tur­wech­seln, dyna­mi­sche Bewe­gun­gen von Moto­ren und Aggre­ga­ten, dau­er­haf­te Vibra­tio­nen sowie Tole­ran­zen aus Mon­ta­ge und Fertigung.

Star­re Lei­tun­gen oder unzu­rei­chend aus­ge­leg­te fle­xi­ble Schläu­che kön­nen die­se Bewe­gun­gen nicht dau­er­haft auf­neh­men. Die Fol­ge sind Ver­span­nun­gen im Sys­tem, erhöh­te mecha­ni­sche Belas­tun­gen und eine fort­schrei­ten­de Mate­ri­al­er­mü­dung. Bewe­gungs­kom­pen­sa­ti­on ist daher kein optio­na­les Kom­fort­merk­mal, son­dern eine kon­struk­ti­ve Not­wen­dig­keit – ins­be­son­de­re bei sicher­heits- oder lang­le­big­keits­re­le­van­ten Anwendungen.

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Gemein­sam ent­wi­ckeln wir den pas­sen­den Indus­trie­schlauch für Ihre Anwen­dung. Wir bera­ten Sie tech­nisch fun­diert und projektorientiert.

Axiale Bewegung – Längenänderungen sicher aufnehmen

Axia­le Bewe­gun­gen ent­ste­hen vor allem durch ther­mi­sche Aus­deh­nung oder Druck­än­de­run­gen. Bau­tei­le ver­län­gern oder ver­kür­zen sich ent­lang der Lei­tungs­ach­se, was bei star­ren Ver­bin­dun­gen zu hohen Zug- oder Druck­span­nun­gen führt. Die­se Span­nun­gen wir­ken nicht nur auf den Schlauch selbst, son­dern auch auf Flan­sche, Anschlüs­se und angren­zen­de Komponenten.

Fal­ten­bäl­ge und elas­ti­sche Schlauch­sys­te­me mit axia­ler Beweg­lich­keit sind dafür aus­ge­legt, die­se Län­gen­än­de­run­gen kon­trol­liert auf­zu­neh­men. Ent­schei­dend ist dabei nicht nur der mög­li­che Hub, son­dern auch die gleich­mä­ßi­ge Ver­tei­lung der Belas­tung über die gesam­te Geo­me­trie. Eine fal­sche Aus­le­gung kann zu loka­len Über­las­tun­gen und vor­zei­ti­gem Ver­sa­gen füh­ren, selbst wenn die nomi­nel­le Bewe­gung schein­bar gering ist.

Radiale Bewegung – Versätze und seitliche Auslenkung

Radia­le Bewe­gun­gen tre­ten auf, wenn sich Kom­po­nen­ten seit­lich gegen­ein­an­der ver­schie­ben. Typi­sche Ursa­chen sind Aggre­gat­be­we­gun­gen, Schwin­gun­gen, Fun­da­ment­ver­for­mun­gen oder Mon­ta­ge­ab­wei­chun­gen. Ohne Bewe­gungs­aus­gleich füh­ren die­se Ver­sät­ze zu Bie­ge­be­an­spru­chun­gen, die ins­be­son­de­re an Über­gän­gen und Anschluss­stel­len kri­tisch werden.

Schlauch­sys­te­me für radia­le Bewe­gungs­aus­len­kung müs­sen fle­xi­bel genug sein, um Ver­sät­ze auf­zu­neh­men, gleich­zei­tig aber aus­rei­chend sta­bil, um unter Druck oder Unter­druck form­sta­bil zu blei­ben. Hier spie­len der Lagen­auf­bau, die Gewe­be­aus­wahl und die Geo­me­trie des Fal­ten­balgs eine zen­tra­le Rol­le. Ziel ist es, Ver­span­nun­gen zu ver­mei­den und Kräf­te gezielt vom Sys­tem fernzuhalten.

Torsionale Bewegung – Verdrehung im System

Tor­sio­na­le Bewe­gun­gen ent­ste­hen durch Dreh­mo­men­te, etwa bei Moto­ren, Pum­pen oder rotie­ren­den Aggre­ga­ten. Die­se Ver­dre­hun­gen wir­ken auf das Lei­tungs­sys­tem und füh­ren zu Schub­span­nun­gen im Mate­ri­al. Vie­le klas­si­sche
Schlauch­lö­sun­gen sind für die­se Belas­tungs­art nur begrenzt geeig­net und ermü­den unter zykli­scher Ver­dre­hung beson­ders schnell. 

Die Aus­le­gung für tor­sio­na­le Bewe­gung erfor­dert eine genaue Betrach­tung der Mate­ri­al­struk­tur, des Gewe­be­auf­baus und der zuläs­si­gen Ver­dreh­win­kel. Häu­fig tre­ten tor­sio­na­le Belas­tun­gen nicht iso­liert auf, son­dern in Kom­bi­na­ti­on mit axia­len oder radia­len Bewe­gun­gen. Eine sys­te­mi­sche Betrach­tung ist daher uner­läss­lich, um Mate­ri­al­er­mü­dung, Riss­bil­dung oder Undich­tig­kei­ten zu vermeiden.

Auslegungskriterien für Bewegungskompensatoren

Die Aus­le­gung bewe­gungs­be­an­spruch­ter Schlauch­sys­te­me beginnt nicht beim Pro­dukt, son­dern bei der Ana­ly­se des Last­falls. Ent­schei­dend ist das Zusam­men­spiel aus Bewe­gungs­rich­tung, Bewe­gungs­am­pli­tu­de, Zyklen­zahl und den beglei­ten­den ther­mi­schen, mecha­ni­schen und medi­en­be­ding­ten Belastungen.

Zu den zen­tra­len Aus­le­gungs­kri­te­ri­en gehören:

  • Rich­tung und Kom­bi­na­ti­on der Bewe­gun­gen (axi­al, radi­al, torsional)
  • Ampli­tu­de und Häu­fig­keit der Bewe­gun­gen über die Lebensdauer
  • Tem­pe­ra­tur­be­rei­che, Druck- und Unter­druck­be­las­tun­gen sowie Medienkontakt

Ein Bewe­gungs­kom­pen­sa­tor muss die­se Fak­to­ren nicht nur kurz­zei­tig, son­dern dau­er­haft über tau­sen­de oder Mil­lio­nen Zyklen hin­weg auf­neh­men kön­nen. Genau hier trennt sich eine kon­struk­ti­ve Lösung von einem rein fle­xi­blen Verbindungselement.

Anwendungen & typische Einsatzfelder

Bewe­gungs­kom­pen­sa­ti­on ist in nahe­zu allen indus­tri­el­len Berei­chen rele­vant, in denen Maschi­nen, Aggre­ga­te oder Anla­gen betrie­ben wer­den. Beson­ders häu­fig kom­men ent­spre­chen­de Schlauch­sys­te­me im Motor- und Aggre­gat­bau, im Maschi­nen- und Anla­gen­bau sowie in Fahr­zeug- und Schie­nen­fahr­zeug­an­wen­dun­gen zum Einsatz.

Auch Kom­pres­so­ren, Pum­pen, Gene­ra­to­ren und indus­tri­el­le Lüf­tungs- oder Pro­zess­sys­te­me pro­fi­tie­ren von gezielt aus­ge­leg­ten Bewe­gungs­kom­pen­sa­to­ren. In all die­sen Anwen­dun­gen dient die Bewe­gungs­kom­pen­sa­ti­on nicht nur dem Schutz des Schlauchs selbst, son­dern vor allem dem Schutz des gesam­ten Systems.

Prüfen & Qualität bei bewegungsbeanspruchten Systemen

Schlauch­sys­te­me und Fal­ten­bäl­ge für Bewe­gungs­aus­gleich sind hoch­be­an­spruch­te Bau­tei­le. Ent­spre­chend wich­tig sind rea­li­täts­na­he Prü­fun­gen, die das tat­säch­li­che Bewe­gungs- und Last­pro­fil abbil­den. MST-Flex­duct prüft bewe­gungs­be­an­spruch­te Sys­te­me unter Berück­sich­ti­gung von Zyklen­zahl, Schwin­gung, Tem­pe­ra­tur­wech­sel und Druckbelastung.

Neben Dau­er­lauf- und Schwing­tests spielt auch die repro­du­zier­ba­re Fer­ti­gungs­qua­li­tät eine zen­tra­le Rol­le. Nur wenn Geo­me­trie, Mate­ri­al­auf­bau und Ver­ar­bei­tung kon­stant sind, lässt sich eine gleich­blei­ben­de Bewe­gungs­auf­nah­me über die Serie hin­weg sicher­stel­len. Doku­men­tier­te Prüf­pro­zes­se und Rück­ver­folg­bar­keit sind daher fes­ter Bestand­teil der Serienfreigabe.

Typische Anwendungen

Schlauch­lö­sun­gen von MST-Flex­duct kom­men in viel­fäl­ti­gen motor- und aggre­gat­na­hen Anwen­dun­gen zum Ein­satz. Dazu zäh­len Lade­luft- und Ansaug­sys­te­me, Kühl­was­ser- und Tem­pe­rier­lei­tun­gen sowie Luft­füh­run­gen und Ent­lüf­tungs­sys­te­me. Auch in Gene­ra­to­ren, Kom­pres­so­ren und ande­ren Antriebs­ein­hei­ten über­neh­men Schlauch­sys­te­me zen­tra­le Funk­tio­nen im Gesamtsystem.

Allen Anwen­dun­gen gemein­sam ist die hohe Belas­tung und die Not­wen­dig­keit, Aus­fäl­le zuver­läs­sig zu ver­mei­den. Schlauch­sys­te­me müs­sen hier dau­er­haft sta­bil blei­ben und als inte­gra­ler Bestand­teil der Sys­tem­ar­chi­tek­tur funktionieren.

Prüfen & Qualität

Für motor­na­he Anwen­dun­gen sind umfas­sen­de Prüf- und Qua­li­täts­pro­zes­se uner­läss­lich. MST-Flex­duct tes­tet Schlauch­sys­te­me je nach Anwen­dung auf Tem­pe­ra­tur-, Druck- und Vibra­ti­ons­be­stän­dig­keit sowie auf Medi­en- und Alterungsresistenz.

Die­se Prü­fun­gen bil­den die Grund­la­ge für Seri­en­frei­ga­ben und stel­len sicher, dass Schlauch­lö­sun­gen den rea­len Belas­tun­gen im Motor- und Aggre­gat­be­trieb stand­hal­ten. Doku­men­tier­te Pro­zes­se und Rück­ver­folg­bar­keit sor­gen für Trans­pa­renz und Sicher­heit über den gesam­ten Produktlebenszyklus.

Warum MST Flexduct?

Bewe­gungs­kom­pen­sa­ti­on ist kei­ne Fra­ge ein­zel­ner Bau­tei­le, son­dern eine Sys­tem­auf­ga­be. MST-Flex­duct ver­bin­det Mate­ri­al- und Gewe­be­kom­pe­tenz mit kon­struk­ti­ver Erfah­rung in dyna­mi­schen Last­fäl­len. Unse­re Lösun­gen ent­ste­hen aus der Ana­ly­se rea­ler Bewe­gun­gen und wer­den gezielt auf axia­le, radia­le und tor­sio­na­le Bean­spru­chun­gen ausgelegt.

Durch repro­du­zier­ba­re Seri­en­pro­zes­se, doku­men­tier­te Prü­fun­gen und eine hohe Fer­ti­gungs­tie­fe ent­ste­hen Bewe­gungs­kom­pen­sa­to­ren, die nicht nur im Pro­to­typ funk­tio­nie­ren, son­dern auch im dau­er­haf­ten indus­tri­el­len Ein­satz. Damit sichern wir Lebens­dau­er, Betriebs­si­cher­heit und Pro­zess­sta­bi­li­tät – selbst unter anspruchs­vol­len Bedingungen.

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